Energiewirtschaft
Regierung verliert Golden Share in Repsol YPF
Ab dem 6. Februar erhält der durch die Ölreservenkrise zur zeit stark gebeutelte Erdölmulti Repsol YPF die volle Freiheit seiner Aktien zurück. Bisher hatte der spanische Staat eine Golden Share am Unternehmen gehalten, das der Regierung eine Mitentscheidung bei der Unternehmenspolitik erlaubte.
Die Europäische Union hatte bereits vor einigen Monate Spanien gedrängt alle strategischen Beteiligungen an privatisierten Unternehmen aufzugeben. Zu den kontrollierten Unternehmen gehören auch, Telefonica (golden share bis Februar 2007), Iberia (bis April 2006) und Endesa (bis Juni 2007). Laut einem Gesetzentwurf der Spanischen Regierung werden alle strategischen Beteiligungen noch in diesem Jahr aufgehoben.
Repsol YPF droht allerdings nach Ansicht verschiedener Analysten die Gefahr Opfer einer Übernahme zu werden, zumal nach der Revision der Erdölreserven des Unternehmens, ein deutlicher Wertabfall zu verkraften ist.
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