Energiewirtschaft
Grünes Licht für neuen Stromriesen
Die spanische Regierung unter dem Sozialisten Jose Luis Rodriguez Zapatero hat am Freitag grünes Licht für die Bildung eines neuen Energieriesen in Europa gegeben. Die Übernahme des Energieversorgungsunternehmens Endesa durch den kleinerem Konkurrenten Gas Natural führt zur Bildung des drittgrößten Energieunternehmens in Europa und wird dem von der katalanischen Sparkasse La Caixa und dem Erdölmulti Repsol YPF kontrollierten Gas Natural etwa 22,5 Milliarden Euro kosten. Die Regierung hat allerdings einen 20 Punkte Katalog erlassen, der die Übernahme Marktverträglich machen soll.
Die neue Energielandschaft Spaniens wird durch die Entstehung eines neuen Versorgungsriesen ganz neue definiert. Der größte local player und zugleich die zukünftige Nummer drei in Europa, muss zwar wichtige Teile des neuen Unternehmens abgeben, wird aber deutlicher Marktführer in Spanien.
Die Übernahme hatte in Spanien seit seiner Bekanntmachung für großen Wirbel gesorgt, da sie von der spanischen konservativen Oppositionspartei, Partido Popular, zum Politikum erklärt worden war. Deshalb wurde zunächst auch an der Aufrichtigkeit der Entscheidung der EU-Kommission sich in diesem Fall nicht zuständig zu erklären gezweifelt. Widersprüchliche Meinungen der spanischen Energiekommission, für die Übernahme, und der Wettbewerbsbehörde, gegen die Operation, haben auch am Ansehen der spanischen Marktwächter gekratzt.
www.strongelement.com/WNS
copyright 2005: Strong Element, S.L. - Peña Sacra 18 - E-28260 Galapagar - Madrid - Spain - Tel.: + 34 91 858 75 55 - Fax: + 34 91 858 56 97 - info@strongelement.com - www.strongelement.com