Energiewirtschaft
6. Februar 2006
Grünes Licht für neuen Stromriesen
Die spanische Regierung unter dem Sozialisten Jose Luis Rodriguez Zapatero hat am Freitag grünes Licht für die Bildung eines neuen Energieriesen in Europa gegeben. Die Übernahme des Energieversorgungsunternehmens Endesa durch den kleinerem Konkurrenten Gas Natural führt zur Bildung des drittgrößten Energieunternehmens in Europa und wird dem von der katalanischen Sparkasse La Caixa und dem Erdölmulti Repsol YPF kontrollierten Gas Natural etwa 22,5 Milliarden Euro kosten. Die Regierung hat allerdings einen 20 Punkte Katalog erlassen, der die Übernahme Marktverträglich machen soll. weiter
Regierung verliert Golden Share in Repsol YPF
Ab dem 6. Februar erhält der durch die Ölreservenkrise zur zeit stark gebeutelte Erdölmulti Repsol YPF die volle Freiheit seiner Aktien zurück. Bisher hatte der spanische Staat eine Golden Share am Unternehmen gehalten, das der Regierung eine Mitentscheidung bei der Unternehmenspolitik erlaubte. weiter
Konsum
Preiskrieg im Estanco
Nach dem am ersten Januar in Spanien die Raucher in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz deutlich zurückgedrängt worden sind, hat sich nun ein Preiskrieg der Tabakmultis entfacht. Trotz der Tabaksteuererhöhung am 20 Januar hat der US Multi Phillip Morris die Verkaufspreise gesenkt, während der franko-spanische Hauptkonkurrent Altadis die Preise angehoben hatte. weiter
Transport
Zugfahren wird teurer
Die spanische Bahn, Renfe, hebt zum 1. Februar die Fahrkartenpreise deutlich an. So steigen die Preise für den Hochgeschwindigkeitszug AVE und die Langstreckenzüge der verschiedenen Klassen um 4,2%. Nahverkehrs- und Pendlerfahrkarten werden sogar um 5% teurer. weiter
Kreditwesen
Hypothekenzinsen steigen weiter
Der Zinsindex Euribor, an den der Grossteil der Hypotheken in Spanien gekoppelt ist, stieg auch im Januar weiter an und erreichte mit 2,833% ein Dreijahreshoch, wie aus einer vorläufigen Verlautbarung der spanischen Banken hervorgeht. weiter
Die Blindenorganisation ONCE schreibt zum ersten mal rote Zahlen
Die ONCE, Organización Nacional de Ciegos Españoles, Spaniens Blinden-Organisation, die sich zum Großteil aus dem Straßenverkauf von Lotteriescheinen finanziert, schreibt zum ersten Mal seit ihrer Gründung vor genau 63 Jahren rote Zahlen und muss in der vorgelegten Jahresbilanz für das Jahr 2005 einen Verlust von 74,8 Millionen Euro verbuchen. weiter
Arbeitsmarkt
Wenig Mobilität aber große Rotation im Arbeitsmarkt
Eine Studie der spanischen Sozialversicherungsbehörde durchgeführt von der Forschungsstelle de Banco de España und dem Instituto de Estudios Fiscales, zeigt, dass 75 % der Arbeitnehmer im Verlaufe ihres Arbeitslebens nicht ihre Provinz verlassen, und zudem im Durchschnitt 12 mal ihre Firma wechseln. weiter
Personalien
Francisco Mombiela Fernando Miranda Carlos Escribano Almudena Rodriguez weiter
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